Was ist die Chili Challenge: 

Was nach einer Mutprobe klingt, war für uns von Evalea die Idee für mehr Vernetzung und Austausch im Team zu sorgen und so unsere Unternehmenskultur zu stärken. Wie es dazu kam, was daraus hervorging und ob wir eine erfolgreiche Ernte hatten hier mehr:
 
Wir sind ein junges Unternehmen und wachsen als Team sehr schnell. Entsprechend sind wir mit Fluktuation und Themen dergleichen konfrontiert. Mit derartigen Herausforderungen umzugehen, ist eine neue Etappe für uns, die wir alle erfolgreich meistern wollen. Als Schlüssel haben wir hier eine unserer absoluten Stärken erkannt: Unsere Unternehmenskultur. Doch ähnlich einer Pflanze bedarf es Pflege und Fürsorge damit sie wächst und sich prächtig entwickelt.
 
Dabei ist es uns ein großes Anliegen, dass wir nicht in allzu traditionelle Attitüden verfallen wollen. Aussagen wie „Das ist Sache der IT.“ „Darum kümmern sich glaube ich die aus dem Marketing.“ oder „Wer ist eigentlich für den neuen Praktikanten bei euch verantwortlich.“ galt es tunlichst zu verhindern. Eine solche Kultur der anonymen Bereiche mit Abgrenzung ist nicht Ziel unserer Unternehmenskultur.
 
Um diesem Silodenken entgegen zu wirken, kam uns die Idee, ganz simpel Chili-Samen zu kaufen, Lose zu basteln, aus allen Bereichen gegenseitig Leute zuzulosen und so den internen Austausch und das miteinander intensiver zu stärken. Erklärtes Ziel: Das Zweier-Team mit der größten Ernte am Ende des Sommers würde gewinnen. Außer einem Gentlemen Agreement, nicht zum Schaden anderer Pflanzen zu handeln, gab es keine Regeln. So war die „Chili Challenge“ geboren.
 
Wir hatten keine Vorstellung was passiert, aber ohne allzu sehr zu spoilern, es war ein tolles Projekt, mit viel Eigendynamik und letztendlich sowohl ein enormer Boost für das direkte Miteinander, als auch den gesamten Teamzusammenhalt.
 
Es wurde in den Teams und zwischen den Teams abgesprochen, wer wann die Pflanzen gießt, Töpfe wurden gekauft oder improvisiert, ganze Beleuchtungsanlagen in Heimarbeit gefertigt. So wurden nicht nur unsere Büros nach und nach immer grüner, sondern auch vernetzter. Durch die Mischung in den zweier Teams konnte jeder indirekt in einen anderen Bereich reinschnuppern und so wusste ganz ohne formales Meeting ein Jeder, welcher Bereich aktuell an welchen Projekten arbeitet. Durch das gemeinsame Ernten kam es sogar immer wieder zum größeren Austausch, und es war ein Riesenereignis, als sich die erste Chili zu erkennen gab. Als es dann sogar die erste rote Chili zum Ernten gab, wurde das im gesamten Team frenetisch gefeiert.
 
Augenscheinlich ist es also weder allzu schwer, noch sehr kostspielig etwas für die Unternehmenskultur zu tun. Einfach ein paar Samen in die Erde zu stecken, um damit mehr Austausch wachsen zu lassen und Verständnis füreinander zu ernten, hatte für uns durchschlagenden Erfolg.